11. Dezember 2014

Rezension: Demon Inside - Children of the Night von Nijura Ithil

 

Demon Inside - Children of the Night
von Nijura Ithil

Preis: 12,90
Band: /
Buchreihe: /
Seitenanzahl: 269
Format: Taschenbuch
Originaltitel: /
ISBN: 978-386-279-758-5
Verlag: Wagner
Erscheinungsdatum: 05.05.2013





Für dich: Du gehörst zu mir! Niemand kann dich mir nehmen. Solange der Mond auf die Erde scheint, wird meine Seele dich finden. Versprochen. Die Children of the Night sind die einzigen noch verbliebenen magischen Wesen in der Welt und ein Pakt zwingt sie zur Verschwiegenheit. Dante ist so ein Children und er weiß, was mit ihm geschehen würde, würde er einem Menschen erzählen, was er ist. Auf einmal begegnet er May, und plötzlich scheint alle Vorsicht bedeutungslos. Doch in Dantes Innerem lebt ein Dämon, der alles daransetzt, May zu besitzen ...
Das Cover ist sehr düster, geheimnisvoll und karg gehalten. Ich steh drauf.
Auch der Buchtitel wurde meiner Meinung nach sehr gut in Szene gesetzt.  

Ich muss sagen der Schreibstil hat mich sehr gefesselt, ich konnte mich dadurch sehr gut in die Geschichte hineinversetzen. Jedes neue Kapitel wird mit einem Gedicht eröffnet, das anscheinend von Dante geschrieben wurde. Und ich muss sagen bei manchen musste ich mir echt die Tränchen verkneifen. Ich kanns gar nicht beschreiben, die waren einfach der Wahnsinn!
Durch den Gothic-Lebensstil der Protagonisten, war mir das meiste neu. Ich habe auch in einige Lieder die im Buch genannt werden reingehört und muss sagen, die sind gar nicht mal so schlecht.

Zu den Charakteren:
Die Nebencharaktere fand ich sehr gelungen, vorallem die Mitbewohnerinnen unserer Hauptprotagonistin. Die Beiden waren manchmal echt gut, was die manchmal für Sprüche rausgehauen haben. :)
Amaliya, genannt May, ist unsere Hauptprotagonistin und mir unheimlich sympathisch. Sie weiß was sie möchte und ist willens alles dafür zu tun. Durch so kleine Normalitäten wie, dass sie studiert (Koreanistik) und nebenbei jobbt, kam sie mir sehr real und bekannt vor. Ihre Eltern wollten ihr das Studium allerdings nicht zahlen, also zog May in einer Nacht und Nebelaktion von zu hause aus. Auch wenn sie feiern waren in dem Club "Immortal" fand ich immer angenehm zu lesen.
Unser Hauptprotagonist ist Dante, ein Mensch der sich den Körper mit einer dämonischen Seele teilt und dadurch zum Dämon wird.
May ist Dantes 'Seelenvertraute', sie ist dazu fähig und bestimmt beide Seelen von Dante in Einklang zu bringen. Zuerst glaubt Dante den ganzen 'Seelenvertrauten-Ding' nicht,  von dem sein Vater immer wieder erzählt. Er studiert ebenfalls, allerdings Germanistik und jobbt in einer Computerfirma und im Club "Immortal" als DJ.
Das die Liebesgeschichte im Vordergrund stand hat mich nicht gestört, im Gegenteil sogar. Die Beiden geben auch ein super Paar ab, da sie die selben Interessen und den gleichen Lebensstil teilen. 
Und wie in jeder guten Liebesgeschichte gibt es auch hier ein Hindernis: Es gibt einen blutgeschriebenen Pakt, der es verbietet das Menschen von den Children of the Night (die Dämonen) erfahren. Wenn es ganz doof läuft ist das jeweilige Children zum Tode verurteilt durch den Ältestenrat. Jedoch finden sie eine Lösung nämlich das May Dantes Seelenvertraute ist/wird.
May bekommt allerdings die Chance ein Stipendium für ein Auslandssemester in Seoul zu ergattern und natürlich bekommt sie es auch (was ein Zufall). Dante ist allerdings viel zu eifersüchtig um May gehen zulassen. Und bei der entscheidenden Vollmondnacht in der das Ritual der Verbindung stattfinden soll, bittet May ihn, sie nach Seoul zu lassen. Er verweigert das aber und May verlässt ihn kurzerhand, denn das Studium ist alles was sie immer wollte und hat. Da es aber die entscheidende Vollmondnacht war, verliert May alle Erinnerungen an Dante. Und geht nach Seoul ohne sich an ihn erinnert zu haben.
Hallo?! Kein Happy End in einem Fantasybuch in dem die Liebesgeschichte im Vordergrund steht. Ich dachte echt mich tritt ein Pferd. Ich war dadurch so enttäuscht und sauer, dass glaubt mir niemand. So ein gutes Buch mit so einem Ende einfach kaputt gemacht. Und ich bin eigentlich ein Mensch der nicht unbedingt ein Happy End benötigt, aber dass das war schon arg.
Durch das nicht so tolle Ende bekommt das Buch anstatt 5 von 5 Eulen nur 3 von 5.


 

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